Vortrag: Postkolonialer Feminismus

Postkolonialer Feminismus setzt sich mit patriarchalischen sowie (neo)kolonialen Strukturen auseinander und ist deshalb an der Schnittstelle zwischen Postkolonialen Studien und Gender Studien zu verorten. Postkoloniale Theoretikerinnen, wie Chandra Talpade Mohanty und Gayatri Chakravorty Spivak, formulierten in den 1980ern zunehmend ihre Einwände gegen einen „westlichen” Feminismus. Die postkoloniale feministische Kritik richtete sich vor allem gegen die Universalisierung der Kategorie „Frau“ und die Vernachlässigung des historisch-sozialen Kontexts der Kolonisation. Durch eine genauere Betrachtung der Darstellungsweise von Frauen des globalen Südens in Medien und Kunst, wird versucht einige der wichtigen Thesen Monhantys und Spivaks zu verdeutlichen.

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